Mittwoch, 27. Januar 2016

EXPERIMENT: Ein Roman in drei Tagen (Teil 2) - Das Datum

Vielen tausend Dank für das tolle Feedback, das in der vergangenen Woche hier und in diversen Foren eingeflattert ist! Ich bin euch extrem dankbar für die Unterstützung und darf heute mit Freude das Datum für unser Experiment verkünden!
Noch immer lautet unsere zentrale Frage:

Kann ein durchschnittlicher Autor einen Roman von mehr als
60.000 Worten in nur drei Tagen schreiben?


Das ist noch immer das mit Abstand schönste Banner aller Zeiten.


DER STAND DER DINGE


Woran ich schreiben werde

Im Verlauf der Woche ist die Entscheidung gefallen: Ich schreibe eine Dystopie mit dem Titel »Zwei Kontinente auf Reisen«. Dass ich in den drei Tagen keinen ausufernden Fantasy-Epos beginnen möchte, war mir von vorneherein klar. Ich habe mich gegen einen Krimi entschieden, weil mir derzeit die Ideen für Fälle fehlen. Außerdem laufe ich dabei Gefahr, mir während des Schreibens einen heftigen Twist zu überlegen, der den ganzen Plot zerschießen könnte.
Stattdessen:

Eine unüberlegte Bewegung kann sie beide auslöschen: Zwei verfeindete Zivilisationen müssen sich nach der größten Katastrophe der Menschheit den letzten, kümmerlichen Rest Land teilen. Erosion hat ihre Insel so instabil werden lassen, dass sie einer steinernen Wippe ähnelt. Die Kinder Aaron und Kira lassen es sich von den Erwachsenen nicht verbieten, Freundschaft zu schließen, obwohl sie aus unterschiedlichen Völkern stammen. Als ihre Heimat zu zerbrechen droht, versuchen sie das Unmögliche: Gemeinsam mit einer Diebesbande wollen Aaron und Kira die Völker vereinen. Dabei bekommen sie es mit reisenden Kontinenten, zerbröckelnden Fassaden und einem fremden Sternenhimmel zu tun.

Hört, hört, ich schreibe vermutlich zum ersten Mal etwas mit einem Liebespaar! Aber keine Angst, ansonsten bleibt alles beim Alten. Rätsel, Twists und Psychologie kommen nicht zu kurz! Immerhin schreibe ich einen Roman, der auch mir gefällt. Bislang sagt mir vor allem das Setting zu, und einige Charaktere könnten auch sehr interessant werden. :)

Was ich noch erledigt habe
Am 22. Januar war ich in München beim "10 Tipps für ein gutes Manuskript"-Seminar von Maria Koettnitz' Akademie für Autoren, aus dem ich sehr viel mitgenommen habe. Ich weiß jetzt viel mehr über die richtige Verwendung von Konflikten, Prämissen, Subtext und den Fokus, den man setzen sollte.

Der erste grobe Plot steht jetzt ebenfalls, obwohl es noch sehr viel zu tun gibt. Bis nächste Woche (03. Februar) möchte ich mit dem ersten Draft fertig sein.

Es gibt jetzt auch die obligatorische Pinterest-Wand zum Roman. Da hole ich mir in den kommenden Wochen Inspiration.
Und zwar biiis ...

Das Datum
... MONTAG, 15. FEBRUAR bis MITTWOCH, 17. FEBRUAR.
An diesen drei Tagen wird das Experiment durchgeführt. Hurra!

In einer Woche wird es dann das nächste Update geben. Bis dahin! :)