Montag, 24. November 2014

15 Fakten über meinen aktuellen Roman


»Sie scheinen ja Fortschritte zu machen, Herr Ionesco«, sagte Marten schließlich, um zu beweisen, dass seine Schlagfertigkeit heute etwas länger brauchte. [Otis] holte tief Luft. »Wenn Sie das als Fortschritt bezeichnen, Herr Willersbrande … ich drehe mich nur im Kreis und greife nach Dingen, die ich im Schwindel zu fassen bekomme.« 
- Ionesco


Das ist mir ja noch nie passiert! Die liebe Tinka hat mich getaggt!
Ich soll 15 Fakten über mein aktuelles Romanprojekt - Ionesco - auflisten.
Na, das kann ja heiter werden!
Wie so oft, wenn ich für irgendetwas nominiert werde, ist hier das tote Ende - ich fordere niemanden heraus, aber jeder ist herzlichst dazu eingeladen, es mir gleich zu tun! :)

Nun denn!

Vorläufiges Cover aus der Anfangsphase des Romanes.
Sieht aus wie ein Thriller, oder? :/


1. Weg vom Fantasy
Jawollja, so viel darf gesagt sein - Ionesco hat kein richtiges Genre, auch wenn es im Exposé oder auf dem Klappentext so klingen dürfte. Ich nenne es selbst eine Tragödie/Tragikomödie mit einem (aber nur einem!) fantastischen Element.
Ich habe schon vorher realistischere KGs geschrieben, aber ein so ernster Roman ist auch etwas Neues für mich. Ab und zu sehne ich mich zurück zu der kindlich-naiven und irgendwie leichter zu schreibenden Welt der Drachenfantasy á la zwölfjährige Jenny. Hachja. Vielleicht nach Ionesco wieder.

2. Ich meine es ernst
Seit 2009 habe ich keinen Roman zum Ende gebracht, aus vielerlei Gründen. Mittlerweile bin ich mit meinem Schreibstil und vor allem der Idee so zufrieden, dass ich Ionesco ganz dringend veröffentlichen möchte.

3. Jen R. R. Martin
Es sterben Charaktere. Und eine meiner Betaleserinnen hat tatsächlich geweint; an einer Stelle, an der ich beim Schreiben ebenfalls den Tränen nahe war. Schön, zu sehen, dass ich auf einer Wellenlänge mit meinen Lesern bin. :)

4. Hassliebe
Drei Freunde, die im Sommer mit mir in Norwegen waren, haben dort die ersten 20.000 Worte von Ionesco gelesen. Und jeder von ihnen hatte eine andere Lieblings- und Hassfigur, obwohl es anfangs nur vier Protagonisten gibt (die alle aus einer Familie stammen und sich offenbar doch krass unterscheiden). Das hat mich richtig überrascht und daran erinnert, wie verschieden Geschmäcker sein können.