Sonntag, 26. Oktober 2014

50 weitere kurze Ausreden für alle Autoren mit Schreibblockade


»Es werden mehr Ausreden als Reden gehalten. Aber die Ausreden sind meist brillanter als die Reden.« - Unbekannt

Sie sehen: Die fulminante Fortsetzung von "50 kurze Ausreden für alle Autoren mit Schreibblockade" (wer hätte es gedacht?) - wer den ersten Teil verpasst hat, kann ihn hier nachlesen. Viel Spaß!

#51 Ich habe immer noch Hunger
#52 Durst hab ich nicht mehr, dafür muss ich ganz dringend auf Toilette
#53 .FTW .sträwkcür run etueh ebierhcs hcI
#54 Ich habe den großen Fehler begangen, mir einen Steam-Account zuzulegen
#55 Mein Mikrofon ist weg und mein Dragon Naturally Speaking funzt ohne nicht
#56 Ich habe mir durch ein dummes Missgeschick alle zehn Finger gebrochen
#57 Ich habe gar keinen Computer
#58 Ich feier heute Nicht-Geburtstag
#59 Ich feier heute Geburtstag
#60 Ich muss arbeiten. Ja, es gibt auch solche Menschen.
#61 Meine Stifte sind alle weg. Alle.
#62 Mir ist eingefallen, wie dringend ich ein Exposé brauche. Jetzt weine ich.
#63 I WILL NEVER BE A STAAAAAR!
#64 Ich schäme mich zu sehr für #63
#65 Ich muss mich auf den NaNoWriMo vorbereiten. DRINGEND.
#66 Ich schreibe an komischen Blog-Auflistungen
#67 Das Opossum hat wieder zugeschlagen.
#68 Korrigiere mich: Das OCKERFARBENE Opossum

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Warum ich mich im November täglich selbst bestechen werde


Alle Jahre wieder, im November, spitzen etwa 700.000 Autoren rund um den Globus ihre Stifte, lassen ihre Finger knacken, schreiben sich die Seele aus dem Leib.
Zwei Jahre nehme ich auch daran teil, und in diesen zwei Jahren habe ich versagt.
Das Ziel, 50.000 Worte, ist einfach zu groß für mich.
Bislang.
Vielleicht hilft mir in diesem Jahr meine neue kleine Idee, mich täglich zu 1.667 Worten motiveren zu können. Nämlich:

ICH BESTECHE MICH SELBST.


Geht ganz einfach. Auf dreißig kleinen Zetteln (die ich schon im September geschnibbelt habe) stehen dreißig Dinge. (Insgesamt zwei Coca-Cola, eine Packung Kekse, vier Flaschen Club-Mate, eine CD nach Wahl, zwei Toblerone, eine Mandarine, ein Lächeln, zwei Sparkling Ice Teas, ein Herzenswunsch, ein Buch nach Wahl und vieles mehr).
Wenn ich 1.667 Worte an einem Tag geschafft habe, darf ich einen Zettel ziehen. Wenn nicht, wandert ein Zettel raus und ich darf mir das Buch/Spiel/etc. bis Januar 2015 nicht kaufen und auch nicht zu Weihnachten wünschen. Das meiste Ess- und Trinkbare wurde schon eingekauft und wird verschenkt, wenn ich den Tagessatz nicht schaffe.

Warum tue ich das?
2012 und 2013 habe ich nicht einmal die Hälfte der 50.000 Worte geschafft. Und das hat mich unsäglich deprimiert. In diesem Jahr habe ich mit studieren angefangen und verbringe täglich über zwei Stunden in Zügen und auf Bahnhöfen (weswegen ich mir schon eine komfortable Schreib-App aufs Handy runtergeladen habe). Da kann sich so ein Tag ganz schön ziehen.
Neusten Messungen zufolge ... also, ich hatte eine Stoppuhr an ... brauche ich mindestens zwei Stunden für den Tagessatz. Ich werde mir im November meinen Perfektionismus abgewöhnen müssen, fürchte ich, sonst wird das nie was.

Was habe ich noch für Tricks auf Lager?