Sonntag, 30. März 2014

Geschichte der Buchmesse + Bilder der LBM 2014

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                                  Geschichte der Buchmesse


Die Frankfurter Buchmesse ist die größte ihrer Art weltweit, sie findet jährlich im Oktober auf dem Frankfurter Messegelände statt und empfängt circa 300.000 Besucher, während die zweitgrößte Buchmesse Deutschlands, die Leipziger Buchmesse, 2014 einen Besucherrekord von 237.000 verzeichnete1. Während die Frankfurter Buchmesse etwa 7.300 Aussteller aus circa einhundert Ländern besitzt und auch 30 % der Besucher aus dem Ausland kommen2, sind es bei der Leipziger nur 2.194 mitsamt 3.200 Veranstaltungen und 410 Leseorten3. Dabei sind die Fachbesucher auf der Leipziger Messe meist in der Unterzahl, vor allem lockt es Literaturliebhaber auf die Messen, sie gilt als die familienfreundlichere Messe. Die Frankfurter Messe hingegen ist vorrangig eine Fachmesse.
Messen (lat. „missa“) gab es bereits im Mittelalter, erstmalige Erwähnung der Frankfurter Buchmesse gab es um das Jahr 1150 herum, wo die Messe bereits im Herbst als „Frankfurter Herbstmesse“ veranstaltet wurde. Allerdings waren diese Messen nicht spezialisiert. 1330 wurde die erste „Frankfurter Frühjahrsmesse“ veranstaltet, während es für die erste Leipziger Messe kein genaues Datum gibt, sie kam vermutlich Mitte des 16. Jahrhunderts4.

Dienstag, 18. März 2014

Der 133. Jugendpressekongress in Dresden


"Das Heer in Gegenwart und Zukunft - Eine Herausforderung für junge Leute"

Der 133. jugend presse kongress bietet zukünftigen Journalisten einen Blick in Medien und Militär

Bericht von Jenny Karpe

Der Plenumssaal der Offizierschule wurde mehrmals für
Veranstaltungen genutzt. Bildquelle: young leaders GmbH

 Dresden: 127 engagierte und interessierte Jugendliche aus ganz Deutschland beziehen vom 6. bis 8. Dezember 2013 für ein Wochenende die Räume der Offizierschule des Heeres. Unterteilt in Gruppen - Print, Online und Fernsehen - berichten sie über die Bundeswehr, ihre Aufgaben und die Zukunft des Heeres. Besonders nach der Abschaffung der Wehrpflicht ist diese Frage immer wichtiger geworden. 
 Aber es soll auch um die Zukunft der Jugendlichen gehen. Der Organisator, die young leaders GmbH, hat dafür insbesonders engagierte Jugendliche ausgewählt - dazu gehören Schülersprecher, Sportgruppenleiter, freie Mitarbeiter von Tages- oder Schülerzeitungen sowie Ehrenamtliche aus Politik, Kirche und Sozialem.

 Der Geschäftsführer der young leaders GmbH, Reinhard Werner, sprach noch am späten Freitagabend das Programm und die Vorschriften für die Jugendlichen an. In einer Kaserne verhält man sich anders als zu Hause, es herrschen Disziplin und Ordnung - somit wird der Kongress schon bei der Unterbringung zu einem Einblick der besonderen Art.

 Einen viel besseren Blick erhalten sie jedoch vor allem am darauffolgenden Samstag: Unterteilt in ihre Arbeitsgruppen lernen die Jugendlichen mit einem Profijournalisten an ihrer Seite - etwa aus der Online-Redaktion der Bild oder vom ZDF - die Grundlagen des Journalismus kennen. Wie wichtig sind Aktualität, Prominenz, Konflikte und Emotionen? Was ist der Unterschied zwischen einem Reporterbericht und einer Schalte? Wie wird Spannung erzeugt? Zudem interessieren sich die Profijournalisten für die bisherigen Erfahrungen der Jugendlichen und versuchen, Stärken und Schwächen einzubringen.

Nach dem Manöver stehen die Soldaten Rede
und Antwort. Bildquelle: young leaders GmbH
 Direkt nach dem Mittagessen wartet ein besonderer Höhepunkt auf die Jugendlichen: In einem Manöver wird ein Feindkontakt vom Aufklärungsbataillon 13 aus Gotha nachgestellt. Zunächst bewegen sich die Spähsoldaten durch das Gelände, um für ihren Kommandeur Informationen zu sammeln, etwa ob Feindbewegungen vorliegen. Der Gruppenführer gibt Handzeichen, bis plötzlich Schüsse erschallen. Drei Soldaten erwidern das Feuer der angreifenden Rebellen, während eines der beiden Aufklärungsfahrzeuge vom Typ Fennik Maschinengewehrsalven abfeuert. Der Gruppenführer befiehlt den geordneten Rückzug.

 Die Jugendlichen beobachten die Übung aus sicherer Entfernung und mit Gehörschutz. Geschossen wird mit Platzpatronen. Nach dem Manöver dürfen die jungen Engagierten die Soldaten des Aufklärungsbataillons persönlich befragen und sich selbst mit den Fahrzeugen vertraut machen.
 Für gewöhnlich wird in der Offizierschule des Heeres eher selten geschossen, denn die Ausbildungsstätte ist vielmehr für die Vermittlung von rechtlichem, politischem und taktischem Wissen für das zukünftige Führungspersonal der Bundeswehr zuständig; vierteljährlich werden etwa eintausend angehende Offiziere unterrichtet.