Samstag, 11. Januar 2014

Social Media für Autoren: Videoplattformen

Social Media für Autoren: Videoplattformen

Zu diesen sozialen Medien gehören etwa Seiten wie YouTube, MyVideo oder Vimeo.
Für Autoren kann sich der enorme Zeitaufwand lohnen, um Lesungen oder Buchtrailer zu drehen und anzubieten. YouTube gehört zu Google und ist demnach mit Google+ verbunden, aber auch Facebook und Co. sind verbindbar. Für Videos ist technisches Equipment und eventuell Schnittprogramme notwendig, sie benötigen Planung, besitzen allerdings hohe Viralität und sind oftmals effektiver als Texte, da sie mit mehren Sinnen arbeiten. Wichtig ist allgemein, aber hier ganz besonders, die Beachtung der Urheberrechte und des Datenschutzes, gerade bei den Audiomaterialien. 1
Videoplattformen werden immer beliebter und fungieren als neue Form des Fernsehens, sind also wie früher das Radio oder Fernsehen ein ernst zu nehmendes Medium, das sich mit etwas Zeitaufwand für Autoren eignen kann.

Bild: https://www.alamo.edu/uploadedImages/NVC/Website_Assets/Images/News_and_Events_Sets/youtube-logo.jpg


1„Buchmarketing & Social Media 2013“ - Seite 26


Kleines Beispiel, wie man's machen kann:


Donnerstag, 9. Januar 2014

Social Media für Autoren: Foren



Social Media für Autoren: Foren

 In Hinsicht auf die Interaktivität sind Foren das Gegenteil von Blogs, denn hier ist sie ein Schwerpunkt. Es gibt vielfältige Foren zu etlichen Themenbereichen und Interessensgebieten. Viele Foren basieren darauf, dass User fragen stellen und andere User diese in sogenannten Threads oder Topics beantworten. Autoren haben hier beispielsweise die Möglichkeit, sich einzubringen und Kontakte zu knüpfen. In einem Forum sollte das primäre Ziel nicht sein, für sein Buch zu werben, sondern eigene und fremde Fragen zu klären und seine Reichweite zu erhöhen. Foren sind allgemein kaum kombinierbar und weniger viral als andere soziale Medien, dafür benötigen sie kein zusätzliches technisches Verständnis und bieten eine ähnliche inhaltliche Tiefe wie Blogs. Foren sind besonders für dialogbereite Autoren geeignet, die sich nicht nur informieren und vermarkten, sondern auch als Experte fungieren, neue Bekanntschaften innerhalb einer Interessensgemeinschaft schließen und durch Interaktion mit anderen Mitgliedern Vertrauen aufbauen wollen.1
Ein Forum ist also so etwas wie ein digitaler Marktplatz oder ein digitaler Kongress.

Bild: http://www.mfg-wardenburg.de/images/foren_u.png

1 „Buchmarketing & Social Media 2013“ - Seite 23f.

Dienstag, 7. Januar 2014

Social Media für Autoren: Blogs

  


Social Media für Autoren: Blogs

 Das Blog (auch: der Blog) oder auch Weblog, eine Wortkreuzung aus dem englischen Wörtern World Wide Web und Log für Logbuch, ist ein auf einer Website geführtes und damit – meist öffentlich – einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Web-Logger, kurz Blogger genannt, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert (postet) oder Gedanken niederschreibt.1 
 Ein Blog bietet die ideale Möglichkeit, tiefergehende Inhalte ausführlich zu behandeln, denn im Gegensatz zu Twitter und Facebook ist die Zielgruppe zunehmend lesefreundlicher.
Es gibt verschiedene Anbieter für Blogs, etwa Blogger, tumblr oder Wordpress, man kann sich allerdings auch selbst eine Webseite programmieren, sofern man dazu imstande ist. Aber selbst bei den vorgefertigten Blogs gibt es zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten, mit denen ein Blog zu etwas Individuellen wird. Dabei handeln die meisten Beiträge nicht vom Buch selbst, sondern vom Drumherum. Der Zeitaufwand ist nicht zu unterschätzen, da unter anderem SEO-Techniken angewendet werden müssen, um in Suchmaschinen eher gefunden zu werden.

Sonntag, 5. Januar 2014

Social Media für Autoren: Google+


Social Media für Autoren: Google+

 Das 2011 gelaunchte Netzwerk hat etwa 190 Millionen aktive Mitglieder (Stand Mai 2013) und kommt daher nicht ansatzweise an die Zahlen von Facebook heran. Beachtenswert ist die Nutzerstruktur, denn ein Großteil der User sind Studenten und „äußerst internetaffin“, dadurch entsteht eine gut gebildete und vielseitig interessierte Zielgruppe, die jedoch zwischen zahlreichen inaktiven Profilen untergehen könnte.1
 Im Vergleich zu Facebook lässt sich der Freundes-, Bekannten- und Leserkreis viel übersichtlicher ordnen, dafür bietet das Netzwerk sogenannte Kreise („Circles“) an. Damit kann einfach festgelegt werden, wer die Inhalte sehen und teilen kann.
 Ein Vorteil sind die sogenannten Hangouts, mit welchen unkompliziert Videotelefonate oder Lesungen organisiert werden können. Google interagiert für gewöhnlich mit vielen anderen Netzwerken, ich nutze Google+ etwa, um meine Tätigkeiten von Blogger und YouTube zu teilen. Die eigene Sichtbarkeit im Netz – besonders in der Google Suchmaschine – kann durch Google+ immens gesteigert werden.
 Ich persönlich nutze Google+ nur für meinen Blog, und das weniger als fünf Minuten am Tag. Das Netzwerk hat meiner Meinung nach viel Potenzial, da es sehr übersichtlich und gut bedienbar ist, aber es kommt einfach nicht wirklich gut gegen Facebook an.





1 „Buchmarketing & Social Media 2013“ - Seite 32

Freitag, 3. Januar 2014

Social Media für Autoren: Twitter



Social Media für Autoren: Twitter

 Twitter ist ein Echtzeit-Informationsnetzwerk1, in dem mit Kurznachrichten, sogenannten „Tweets“ kommuniziert und mitgeteilt wird. Ein solcher Tweet darf maximal 140 Zeichen lang sein, weshalb Twitter in die Sparte der „Microblogs“ fällt. Daher ist Twitter sehr schnell und direkt. Im Oktober 2013 hatte das soziale Netzwerk 232 Millionen User weltweit2, 4 Mio. in Deutschland (Juni 2012).
 Twitter lässt sich problemlos mit anderen sozialen Netzwerken, etwa Blogger und Facebook, per Twitter- oder Hashtagfeed verbinden, jedoch verlangt die Zeichenbegrenzung Kreativität und Deutlichkeit, darum gibt es hier kaum inhaltliche Tiefe oder Platz für groß angelegte Umfragen. Man kann Twitter relativ unauffällig benutzen, wodurch Veranstaltungen oft per Twitter begleitet werden und Follower immer auf dem neusten Stand gehalten werden können.3 
 Twitter bietet sich nicht nur an, das eigene Buch zu bewerben, sondern auch, um Neuigkeiten aus dem eigenen Leben zu verbreiten. Das schafft Nähe zu den Followern.
Stichwörter („#Hashtags“) helfen den Usern, die Dinge, die sie wirklich interessieren, zu verfolgen, dadurch bilden sich einzelne Themenbereiche. Für Autoren sind besonders Autorenkollegen, Journalisten und Literaturblogger interessant, wechselseitige Interaktion mit den dazugehörigen Usern erhöht die Wahrscheinlichkeit, gefunden zu werden. Durch die „Retweet“-Funktion werden interessante Beiträge weitläufiger geteilt und erhöhen ihre Viralität4.

Mittwoch, 1. Januar 2014

Social Media für Autoren: Facebook

 Erst einmal: Frohes Neues, meine Lieben!
 2014 starte ich richtig durch mit meiner freiwilligen Lernleistung, und damit ihr auch etwas davon mitbekommt, erhaltet ihr jetzt regelmäßig einen Einblick. Heute gibt es einen Ausschnitt aus meinem Social Media-Teil und - ihr könnt es im Titel sehen - dabei geht es explizit um Facebook.
 Für Kommentare und Anregungen wäre ich sehr dankbar! :)


Social Media für Autoren: Facebook

 Facebook ist das größte und wohl bekannteste soziale Netzwerk und kostenlos. Es hat weltweit 1,11 Milliarden aktive Mitglieder sowie 25 Mio. Mitglieder in Deutschland (Stand 07. Mai 20131). Das Netzwerk ist in 49 Sprachen verfügbar, der Hauptanteil der Nutzer ist zwischen 18 und 34 Jahren alt und die Geschlechterverteilung dabei fast ausgeglichen.2
 Nutzer haben nach ihrer Anmeldung die Möglichkeit, ein eigenes Profil, Fanseiten („Fanpages“) und Gruppen sowie Veranstaltungen (z.B. für „Meet & Greets“ oder Lesungen), Pressemitteilungen oder Newsletter zu erstellen, mit welchen man gut mit anderen Usern in Kontakt treten kann. Facebooks wichtigste Eigenschaften für Autoren, die es als Mittel zur Erhöhung der Reichweite eines Buches verwenden wollen, sind die hohe Viralität und die niedrigen technischen Ansprüche. Nachrichten („Posts“) können schnell erstellt und verbreitet („geteilt“) werden, auch verschiedene Anhänge wie Bilder, Videos und Standorte sind einbindbar. Das berühmte „Gefällt mir“ erleichtert es den eher kommentarfaulen Usern, Gefallen auszudrücken. Es wird empfohlen, täglich eine halbe Stunde für Facebook einzuplanen, wenn man sich als Autor profilieren möchte.3